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Naturschutz und Landschaftspflege mit Tieren

Unsere Esel, Schafe und Ziegen, als Landschaftspfleger in Karlsruhe im Einsatz

Seit über anderthalb Jahren, seit März 2015, wird das ehemalige Flughafengelände in der Karlsruher Nordstadt, in Neureut, mit Eseln der Familie Gruber vom Storchenhof in Rußheim bewirtschaftet.

Derzeit steht auf dem Gelände eine 8-köpfige Eselherde, die aber im Frühjahr, einmalig, um 4 Tiere verstärkt wird.

Nolana-Schafe und Walliser Schwarzhalsziegen helfen den Eseln bei der Landschaftspflege. Durch ihr langsames Wachstum kommen sie mit den besonderen Verhältnissen dieser vegetativen Zone problemlos zurecht. Die vielen Kräuter tragen dazu bei, dass das Fleisch der Tiere ein feines, unvergleichliches Aroma entwickelt.

Neben den Tieren auf dem alten Flugplatzgelände werden auf dem Hof auch Freilandschweine, vorwiegend der Rasse „Schwäbisch Hällisch“, gehalten. Ohne Gentechnik und ohne Antibiotika werden die Tiere in artgerechter Haltung großgezogen. Geschlachtet und weiterverarbeitet werden sie quasi vor der Haustür, sodass lange Tiertransporte und damit verbundener Stress entfallen.

Der Alte Flugplatz ist eines der wichtigsten Sandbiotope Baden-Württembergs. In den Sanddünen und Sandfluren, die in der letzten Eiszeit durch Sandauswehungen aus dem Flussbett des Rheins entstanden, sind eine bemerkenswerte Flora und Fauna beheimatet. Es gibt dort seltene Pflanzen und z.T. auf der roten Liste stehenden Vogelarten. Mit der vorherrschenden Trockenheit, mit Wassermangel und Nährstoffarmut kommen nur hochspezialisierte Tiere und Pflanzen zurecht. Dies ist einer der Gründe, warum Esel so gut dafür geeignet sind, dieses Gelände ökologisch zu beweiden. Zwischenzeitlich haben sich die Esel vom Storchenhof zu den Lieblingstieren der Besucherinnen und Besucher des Alten Flugplatzes  entwickelt.

Nicht zu verwechseln ist dieses Projekt mit der Eselnothilfe-Storchenhof/Rußheim e.V., die aber auf dem Storchenhof beheimatet ist. Dieser gemeinnützige Verein wurde von Ira Oberacker zusammen mit Ilona Gruber im April 2011 gegründet und gewährleistet z.Z. ebenfalls 4 Eseln eine gute Haltung.

Ebenso blieb  allen Eseln in Neureut eine ungewisse Zukunft erspart, weil sie auch  zum Teil aus überforderten Privat-Haltungen übernommen wurden. Die Tiere werden täglich versorgt, das Gelände kontrolliert und bei Bedarf kommt der Hufschmid und auch die tierärztliche Versorgung ist gewährleistet.

Naturschutzgebiet "Erlich"

Das Naturschutzgebiet „Erlich, das sich mit seinen insgesamt 280 Hektar Fläche über die Gemarkung von Dettenheim und der Gemarkung der Nachbargemeinde Graben-Neudorf und Huttenheim erstreckt, wurde am 27. März 2003 per Verordnung, zum Naturschutzgebiet erklärt.

 

Vom Hochgestade westlich von Neudorf über das Waldgebiet „Erlich“ bis hin zu den Plänwiesen auf der Gemarkung Rußheim erstreckt sich das Naturschutzgebiet. Im Süden begrenzt der Saalbach das Gebiet durch die Fläche zwischen einer Kiesgrube und der B 35 auf Huttenheimer Gemarkung.

 

Das gemeinsame Merkmal, das die unterschiedlichen Wald- und Moorflächen, die Wiesen und Äcker und die verschiedenen Gewässertypen zu einem Naturschutz vereint, ist der deutliche Wassereinfluss. Das komplette Gebiet befindet sich nur knapp über dem Grundwasserspiegel.

 

In seiner Konstellation bietet das Naturschutzgebiet „Erlich“ etwa 300 Pflanzenarten den benötigten Platz zum Wachsen und Gedeihen. Vertretene Pflanzen sind unter anderem das Sumpf-Knabenkraut, Schneide, der Wirbeldost, sowie Erlen, die dem Gebiet auch Ihren Namen leihen.

So haben zum Beispiel der Eisvogel, der Neuntöter oder auch die Feuerlibelle und die kleine Königslibelle hier ihr Zuhause.

Einsatz unserer Kaltblutpferde

Die Arbeit mit unseren Kaltblutpferden während der Wintermonate in den hiesigen Naturschutzgebieten ist eine tragende Säule unseres Betriebes.

Die Pflege eines der bedeutendsten Niedermoore in Baden-Württemberg, mähen und abtragen von Schilf und Goldrutenbeständen werden von uns durchgeführt. Hierbei darf der Moorbereich ausschließlich mit Pferd und Arbeitswagen befahren werden.

 

Das Entfernen und der Abtransport von Faulbäumen, Weiden und Heckengewächsen ist ein weiterer Aufgabenbereich der mit unseren Kaltblütern stattfindet. Durch den teilweise sumpfigen Moorboden bedarf es einer langen und vertrauensvollen Ausbildung der Pferde, um diese Anforderungen zu bewältigen.

 

Auftraggeber für diese Pflegemaßnahmen ist die „Europäische Union“, die im Rahmen des für solche Maßnahmen ins Leben gerufene „LIFE-Projektes“ die Mitfinanzierung trägt. Koordiniert und kontrolliert wird diese Arbeit von der Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums in Karlsruhe.

Als wichtiger Partner muss hier der ortsansässige Verein für Vogel- und Naturschutz in Dettenheim (VVND) genannt werden. Durch seine vielfältigen Hilfestellungen und als Schnittstelle zu den Behörden wird von dieser Seite ein reibungsloser und effizienter Arbeitsablauf gewährleistet.

Beweidungsprojekt mit Nolana-Schafen

Nolana-Schaf

Es wurde für die Fleischproduktion und die Landschaftspflege gleichermaßen geeignetes, robustes, leistungsfähiges und fruchtbares Haarschaf gezüchtet. Hierbei wird vorhandenes, hochwertiges Tiermaterial der Rassen Wiltshire Horn, Dorper, Barbados und anderer geeigneter Haarschafrassen kontrolliert in Wollschafherden eingekreuzt. Mit Nolana-Haarschafen wird die in den Schafrassen vorhandene genetische Vielfalt für Fleischproduktion und Landschaftspflege zeitgemäß wirtschaftlich genutzt. Angesichts der Fleisch- und Wollpreisentwicklung ergänzen und erweitern Nolana-Schafe das vorhandene Rassespektrum, bieten interessierten Schafhaltern eine zusätzliche Produktionsalternative und können somit der Schafzucht in Deutschland neue Impulse geben.

 

Zusammengefasste Ziele des „Nolana-Haarschaf Projektes“

Neue Impulse für die im Rückgang begriffene Schafhaltung in Deutschland

Bereitstellung von Zuchttieren der robusten und fruchtbaren Nolana-Haarschafrasse für die Fleischerzeugung und die Landschaftspflege

Beratung einer interessierten Schafzüchter-Öffentlichkeit im Hinblick auf die Umzüchtung bestehender Herden

Entwicklung der Schafzucht und -haltung unter ökonomischen Gesichtspunkten

Erhalt und Förderung des Einsatzes von Schafen in Landschaftspflege und Naturschutz

Storchenhof Naturschutzprojekt

Familie Gruber

Sie finden uns an der L602

zwischen Rußheim u. Huttenheim

76706 Dettenheim/Rußheim

Tel.: 07255-2294

Mail: storchenhof-naturschutz(at)web.de